Der „alte“ Festplatz war das Fundament des geplanten Vereinsheimes mit einem Gerätecontainer für die Arbeitsgeräte
Festplatz alt
Mit Aktivierung und Gestaltung eines regen Vereinslebens wurden auch hier schnell Nachholbedarf sichtbar. Die vorhandene Fläche sollte optimal genutzt werden. Es musste ein neues Fundament gebaut und ein zweiter Gerätecontainer beschafft werden sowie eine Überdachung für schlechtes Wetter. Dieses Projekt ging über 4 Jahre. Parallel dazu wurden auch die angrenzenden Blumenrabatten erneuert, bzw. neu angelegt.
Mit der Neugestaltung der Fläche, wurden die Gerätecontainer mit Strom, Kühlschrank und Utensilien für Vereinsfeste ausgestattet. Sie ersetzen das fehlende Vereinsheim nicht vollständig. Unsere Mitglieder und auch unsere Gäste können gut damit leben
Mit der Zunahme von jungen Familien im Verein und dadurch auch mehr Kindern, bei den älteren Gartenfreunden kamen die Enkelkinder dazu, wurde der Spielplatz von der Gestaltung zu klein.
Spielplatz alt
Wir beschlossen ihn um einen Kletterturm mit Rutsche zu erweitern. Die gesamte Spielfläche sollte mehr auf Familienfreundlichkeit ausgerichtet werden. Dabei wurde auch der Sandkasten erneuert und Sitzmöglichkeiten kamen hinzu.
Der Februar muss stürmen und blasen, soll das Vieh im Lenze grasen.
Wenn im Februar die Mücken geigen, müssen sie im Märzen schweigen.
Spielen die Mücken im Februar, frier’n Schaf’ und Bien’ das ganze Jahr.
Ein nasser Februar bringt ein fruchtbar Jahr.
Je nasser ist der Februar, desto nasser wird das ganze Jahr.
Ist der Februar trocken und kalt, kommt im März die Hitze bald.
Lässt der Februar Wasser fallen, so lässt’s der März gefrieren.
Nebel im Februar – Kälte das ganze Jahr.
Heftiger Nordwind im Februar vermelden ein fruchtbar Jahr.
Wenn der Nordwind doch nicht will, so kommt er sicher im April.
Im Februar müssen die Stürme fackeln, dass dem Ochsen die Hörner wackeln.
Ist’s im Februar zu warm, friert man zu Ostern bis in den Darm.
Februar mit Frost und Wind macht die Ostertage lind.
Im Hornung Schnee und Eis, macht den Sommer lang und heiß.
Wenn’s im Februar nicht schneit, schneit’s in der Osterzeit.
Kalter Februar gibt ein gutes Roggenjahr.
Wenn’s der Hornung gnädig macht, bringt der Lenz den Frost bei Nacht.
2. Februar: Mariä Lichtmess, Darstellung des Herrn
An Lichtmess fängt der Bauersmann neu mit des Jahres Arbeit an.
Lichtmess im Klee, Ostern im Schnee.
Auf Lichtmess lasst es Winter sein, kommt der Frühling bald herein.
Nach Lichtmess kann’s gern Winter sein, kommt der Frühling früh herein.
Gibt’s an Lichtmess Sonnenschein, wird’s ein später Frühling sein.
An Lichtmess Sonnenschein, der bringt noch viel Schnee herein; gibt es aber Regen und keinen Sonnenblick, ist der Winter fort und kehrt nicht mehr zurück.
Scheint an Lichtmess die Sonne klar, gibt’s noch späten Frost und kein fruchtbar’ Jahr; doch wenn es an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit.
Um Lichtmess hell und schön – da wird der Winter niemals geh’n.
Fällt Regen um Lichtmess nieder, kommt auch der Winter kaum wieder.
Wenn’s zu Lichtmess stürmt und tobt, der Bauer sich das Wetter lobt; scheint jedoch die Sonne froh – dann Bauer, verwahr’ dein Stroh.
Je stürmischer es um Lichtmess ist, desto sicherer ein gutes Frühjahr ist.
Um Lichtmess sehr kalt, wird der Winter nicht alt.
Es wird gewöhnlich sehr lang kalt, wenn der Nebel zu Lichtmess fallt.
Scheint an Lichtmess die Sonne, geraten die Bienen gut.
Um Lichtmess Lerchengesang, macht um den Lenz nicht bang.
Singt die Lerche jetzt schon hell, geht’s unserm Bauern an das Fell.
Sonnt sich der Dachs in der Lichtmess-Woche, geht er auf 4 Wochen wieder zu Loche.
Lichtmess – halbes Futter gefress’ (= Wintervorrat ist zur Hälfte verbraucht)
Wenn zu Lichtmess die Sonne glost, gibt’s im Februar viel Schnee und Frost
Wenn’s zur Lichtmeß stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit. Ist’s zur Lichtmess hell und klar, ist der Winter weder halb noch gar.
Ist’s zu Lichtmess klar und hell, kommt der Frühling nicht so schnell.
Wenn’s zu Lichtmess stürmt und schneit, so ist der Frühling nicht mehr weit. Doch ist’s zu Lichtmess mild und warm, dann friert’s zu Ostern, dass Gott erbarm.
Wenn’s an Lichtmess stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit, ist es aber klar und hell, kommt der Lenz noch nicht so schnell.
3. Februar: St. Blasius von Sebaste
Sankt Blasius ist auf Trab und stößt dem Winter die Hörner ab.
Sankt Blas’ und Urban (25. Mai) ohne Regen folgt ein guter Erntesegen.
5. Februar: St Agatha von Catania
Am Fünften, am Agathentag, da rieselt das Wasser den Berg hinab.
Agathe, unsere Gottesbraut, die macht, dass Schnee und Eis wegtaut.
Den Tag der heiligen Agathe, der war oftmals reich an Schnee.
An St. Agathe Sonnenschein, bringt recht viel Korn und guten Wein.
6. Februar: St. Dorothea
Manchmal bringt die Dorothee uns den allermeisten Schnee.
Die heilige Dorothee watet gerne durch den Schnee.
Sankt Dorothee bringt meist Schnee.
Nach dem Dorotheentag, kein Schnee mehr gerne kommen mag.
Bringt Dorothee recht viel Schnee, bringt der Sommer guten Klee.
12. Februar: St. Apollonia
Kommt die Jungfrau Apollonia, sind auch bald die Lerchen wieder da.
Ist’s an Apollonia feucht, der Winter oft sehr spät entfleucht.
Februar: St. Eulalia von Barcelona
Sankt Eulalia Sonnenschein, bringt viel Obst und guten Wein.
Eulalia im Sonnenschein bringt viel Äpfel und Apfelwein.
14. Februar: St Valentin von Terni (Valentinstag)
Am Tage des St. Valentein, da friert das Rad samt Mühle ein.
Hat der Valentin viel Regenwasser, wird der Frühling noch viel nasser.
Ist’s am Valentin noch weiß, blüht zu Ostern schon das Reis.
(„Reis“ heißt hier nicht das Getreide (der Reis), sondern die „jungen Triebe“ (das Reis, Reisig).)
Am Tag von Sankt Valentin, gehen Eis und Schnee dahin.
Hat’s zu Sankt Valentin gefroren, ist das Wetter lang verloren.
Kalter Valentin, früher Lenzbeginn.
18. Februar: St. Simeon, Bischof von Metz
Friert’s an Simeon ganz plötzlich, bleibt der Frost nicht lang gesetzlich.
Der Simon zeigt mit seinem Tage, der Frost ist nicht mehr lange Plage.
Februar: St. Simon, Gemeindeleiter
Der Simon zeigt mit seinem Tage, der Frost ist nicht mehr lange Plage.
Friert es um den Simon plötzlich, bleibt der Frost nicht lang „gesetzlich“.
Nach dem Simonstage soll uns der Frost nicht lange plage’.
21. Februar: St. Felix I., Bischof von Metz
Felix und Petrus (22. Februar) zeigen an, was wir vierzig Tag für Wetter ha’n.
22. Februar: Petri Stuhlfeier
Der Klemens (23. November) uns den Winter bringt, St. Petri Stuhl dem Frühling winkt; den Sommer bringt uns St. Urban (25. Mai), der Herbst fängt nach dem Barthel (24. August) an.
Wenn’s friert auf Petri Stuhlfeier, friert’s noch vierzehnmal heuer.
Weht es sehr kalt um Petri Stuhl, denn bleibt’s noch 14 Tag kuhl.
Wie’s Petrus vor Mathias macht, so bleibt’s noch 40 Nacht
Die Nacht zu Petri Stuhl zeigt an, was wir noch 40 Tag für Wetter han.
Ist Petri Stuhlfeier kalt, hat der Winter noch 40 Tage Gewalt.
War’s in der Petersnacht sehr kalt, hat der Winter noch lange Gewalt.
Ist St. Petrus kalt, hat die Kält’ noch lang Gewalt.
Petri Stuhlfeier kalt, da wird der Winter sehr alt.
Gefriert es in der Petersnacht, dann auch noch lang das Eise kracht.
Hat Petri Stuhlfeier noch viel Eis und viel Ost (= Wind), bringt der Februar noch starken Frost.
Nach der Kälte der Petersnacht, verliert bald der Winter seine Kraft.
Ist es an Sankt Peter kalt, hat der Winter noch lange Halt.
Ist es mild und nach Petri offen der Bach, kommt auch kein großes Eis mehr nach.
Wenn zu St. Petri die Bäche sind offen, wird später kein Eis mehr auf ihnen getroffen.
Ist an Petrus das Wetter gar schön, kann man bald Kohl und Erbsen säen.
Schließt Petrus die Wärme auf und der Matthias (24. Februar) dann wieder zu, so friert das Kalb noch in der Kuh.
24. Februar: St. Matthias, Apostel
Schließt Petrus (22. Februar) die Wärme auf und der Matthias dann wieder zu, so friert das Kalb noch in der Kuh.
Der Matthias bricht’s Eis, doch sacht’, sonst kommt die Kälte im Frühjahr zu Macht.
Der Matthias, ja der bricht das Eis, und hat er keins, so macht er eins.
War es an Matthias kalt, auch der Frost noch lang anhalt.
Ist es an St. Matthias kalt, hat die Kälte noch lang Gewalt.
Wenn neues Eis Matthias bringt, so friert es noch 14 Tage; wenn noch so schön die Lerche singt – die Nacht bringt neue Plage.
Trat Matthias stürmisch ein, kann’s bis Ostern Winter sein.
Hat Mattheis seine Hack’ verloren, wird erst St. Joseph (19. März) das Eis durchbohren.
Die Sonne an Matthias, die wirft ’nen heißen Stein ins Eis.
Der Matthias hat uns lieb, er gibt dem Baum den ersten Trieb.
Nach dem Mattheis, da geht kein Fuchs mehr übers Eis.
Nach dem Mattheis, da trinkt die Lerche aus dem Gleis.
Wenn der Matthias kommt herbei, legt das Huhn das erste Ei.
Bald nach dem Matthiastag, da springen die Frösche in den Bach.
Imker, am Matthiastag, deine Biene fliegen mag.
25. Februar: St. Walburga, Äbtissin von Heidenheim
Wenn sich Sankt Walburgis zeigt, der Birkensaft nach oben steigt.
Walburgaschnee tut immer weh.
Sankt Burgel geht dem Winter an die Gurgel.
26. Februar: St. Alexander von Alexandria
Alexander und Leander (27. Februar) riechen Märzenluft miteinander.
27. Februar: St. Leander von Sevilla
Alexander (26. Februar) und Leander riechen Märzenluft miteinander.
28. Februar: St. Romanus von Condat
Sankt Roman hell und klar bedeutet ein gutes Jahr.
29. Februar: St. Roman
Sankt Roman hell und klar, bedeutet ein gutes Jahr.
War der Romanus hell und klar, bedeutet es ein gutes Jahr.
An Romanus und Lupizinius (21. März) – unsere Sonne scheinen muss.
Schon über einen längeren Zeitraum wurden Überlegungen angestellt, wie sich der Hang oder Teile von ihm leichter bewirtschaften lässt. Dank der guten Fachberatung, die wir in unserem Verein haben, wurde 2009 der Gedanke geboren, an einer ungünstig zu pflegenden Stelle ein Kräuterlehrbeet anzulegen.
Aus dem Gedanken wurde durch unseren Gartenfachberater eine klare Zielstellung entworfen:
Anlage eines Muster- und Lehrkräuterbeetes an einer zentral zugänglichen Stelle des Kleingärtnervereins als Blickfang und Objekt der Gartenfachberatung.
Information der Gartenfreunde, Gäste und Besucher über den Kräuter- und Gewürzanbau, die Pflege und Nutzung heimischer und exotischer Kräuter und interessanter Pflanzen.
Animation der Gartenfreunde zum eigenen Kräuteranbau sowie die Erweiterung der Kenntnisse über die vielseitige Verwendung von Kräutern und Gewürzen im Haushalt, zur Gesunderhaltung und Erhöhung der Lebensfreude.
Planungsstand zur Durchführung
Ausmaße: 7 m x 2 m = 14 qm (eine Erweiterung nach Links, speziell für den Anbau von einjährigen Kräutern wird nach Abschluss der Anlage des Kräuterlehrbeetes beraten und entschieden)
Gestaltungsplan
Zeitplan: Beginnend mit der Gartensaison 2010 wird die Fläche erschlossen und die Umrandung gesetzt. In deren Folge beginnt die Bepflanzung und Beschilderung. Diese Arbeiten werden in den Folgejahren fortgeführt.
Da viele Kräuterstauden ihre volle Größe erst nach einigen Jahren erreichen, wird der freie Platz bis dahin durch einjährige Kräuter wie Blattsellerie, Bohnenkraut, Petersilie, Basilikum u. ä. ausgefüllt.
die Grundsteinlegung beginnt
und auch die Bepflanzung
Das Kräuterlehrbeet wird gestaltet und gepflegt durch den Gartenfachberater des Vereins. Fachberatung ist ein Schwerpunkt der Vereins- und Vorstandsarbeit. Dieses Projekt wird seit 2009 bis heute aufrecht erhalten.
Der Januar muss krachen, soll der Frühling lachen.
Gibt’s im Januar Wind von Osten, tut die Erde langsam frosten.
Januar trocken und rau, nützt dem Getreideanbau.
Ist der Januar hell und weiß, wird der Sommer gerne heiß.
Knarrt im Januar Eis und Schnee, gibt’s zur Ernt’ viel Korn und Klee.
Kommt der Frost im Januar nicht, zeigt im März er sein Gesicht.
Wächst das Gras im Januar, ist’s im Sommer in Gefahr.
Wenn im Januar viel Nebel steigt, sich ein schönes Frühjahr zeigt.
Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter fürs ganze Jahr.
Hat der Januar viel Regen, bringt’s den Früchten keinen Segen.
Im Januar viel Muckentanz verdirbt die Futterernte ganz.
Januar ganz ohne Schnee tut Bäumen, Bergen und Tälern weh.
So viele Tropfen im Januar, so viel Schnee im Mai.
Soll man den Januar loben, muss er frieren und toben.
Wirft der Maulwurf im Januar, dauert der Winter bis Mai sogar.
Auf trockenen, kalten Januar folgt viel Schnee im Februar.
Januar muss vor Kälte knacken, wenn die Ernte soll gut sacken.
1. Januar: Neujahr, Hochfest der Mutter Maria
Wie St. Kathrein (25. November) wird’s Neujahr sein.
Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter für ein ganzes Jahr.
Die Neujahrsnacht hell und klar deutet auf ein reiches Jahr.
Neujahrsnacht still und klar deutet auf ein gutes Jahr.
Morgenrot am ersten Tag/Neujahrstag Unwetter bringt und große Plag’.
Wenn’s um Neujahr Regen gibt, oft um Ostern Schnee noch stiebt.
Am Neujahrstage Sonnenschein lässt das Jahr uns fruchtbar sein.
2. Januar: St. Makarios (Makarius), St. Basilius
Makarius das Wetter prophezeit für die ganze Erntezeit.
Wie das Wetter an Makarius war, so wird der September: trüb oder klar.
Makarius, der weiß bestimmt, was das ganze Jahr so bringt.
Wie der Basilius, so der September.
3. Januar: St. Genoveva
Bringt Genoveva uns Sturm und Wind, so ist uns Waltraud (9. April) oft gelind.
6. Januar: Heilige Drei Könige, Erscheinung des Herrn
Von Weihnachten bis zum Dreikönigstag aufs Wetter man wohl achten mag, denn wie das Wetter sich da verhält, so ist es die neuen Monate bestellt.
Wie sich das Wetter vom Christfest bis Dreikönig hält, ist es meist auch danach bestellt.
Ist bis Dreikönig kein Winter, so kommt keiner mehr dahinter.
Ist bis Dreikönig kein Winter geworden, verdient er bis Ostern auch keinen Orden.
Kam bis Dreikönig der Winter nicht, kommt er auch bis Ostern nicht.
Zeigt der Winter bis Dreikönig selten sein grimmiges Gesicht, zeigt er es auch bis Ostern nicht.
Ist Heiligdreikönig sonnig und still, der Winter vor Ostern nicht weichen will.
Ist Dreikönig hell und klar, gibt’s viel Wein im neuen Jahr.
8. Januar: St. Erhard/Severin
Sankt Erhard mit der Hack’steckt die Wintertag/Feiertag in den Sack.
Der Erhard mit der Hack’, der steckt Weihnachten in den Sack.
Wenn es dem Severin gefällt, bringt er mit die große Kält’.
9. Januar: St. Julian, St. Gregor
Sankt Julian bricht das Eis; bricht er es nicht, umarmt er es.
Sankt Julian bricht das Eis, oder er bringt’s mit von seiner Reis’.
Scheint an Gregor die Sonne, herrscht bei Korn- und Weinbauern Wonne.
10. Januar: Paulus Einsiedel
An Sankt Pauli Sonnenschein bringt viel Korn und guten Wein
Ist der Paulustag gelinde, gibt’s im Frühjahr raue Winde.
Lässt Paulus keine Tropfen fallen, gibt’s zur Heuzeit wenig Ballen.
15. Januar: St. Habakuk
Spielt auch die Muck’ um Habakuk, der Bauer nach dem Futter guck.
Die Schnake, die hat leichtes Spiel, bringt der Januar der Wärme viel. Jedoch sticht uns’re Mücke nicht, schwillt auch nicht Habakuks Gesicht.
16. Januar: St. Theobald, St. Marcellus
Der Theobald, der Theobald, der macht unsere Häuser kalt.
Die Kälte, die kommt angegangen, wenn bei Theobald die Tage langen.
Wie das Wetter an Marzellus war, wird’s im September: trüb oder klar.
17. Januar: St. Antonius
Wenn zu Antoni die Luft ist klar, gibt’s ein trockenes Jahr.
Große Kälte am Antoniustag manchmal nicht lange halten mag.
Der Antonius mit dem weißen Bart, wenn’s da nicht regnet, er mit dem Schnee nicht spart.
Um Antonius nehmen die Tag zu um eine kleine Mönchesruh’.
Große Kält’ am Antonitag, große Hitz’ am Lorenzitag (10. August).
Am Schnee nicht spart Sankt Anton mit dem weißen Bart.
20. Januar: St. Fabian, St. Sebastian
An Fabian und Sebastian fängt Baum und Tag zu wachsen an.
An Fabian und Sebastian fängt der rechte Winter an.
Um Fabian und Sebastian, da fängt der Baum zu saften an.
An Fabian und Sebastian soll der Saft in die Bäume gahn.
Sturm und Frost an Fabian ist allen Saaten wohlgetan.
Fabian im Nebelhut, der tut den Bäumen/Pflanzen gar nicht gut.
Tanzen um Fabian schon die Mücken, muss man später den Kühen das Futter bezwicken.
Sebastian je kälter und heller – dann werden Scheuer und Fässer umso völler.
Sonnenschein um Fabian und Sebastian, der lässt den Tieren das Futter ausgah’n.
Um Fabian und Sebastian, da nimmt auch der Tauber die Taube an.
21. Januar: St. Agnes
Wenn Agnes und Vincentus (→ 22. Januar) kommen, wird neuer Saft im Baum vernommen.
Die Agnessonne hat weder Kraft noch Wonne.
Sonnenschein am Agnestag, die Frucht wurmstichig werden mag.
Ziehen Wolken am Agnestag über den Grund, bleibt die Ernte stets gesund.
22. Januar: St. Vinzenz
Beim heiligen Vincentius gibt’s neuen Frost oder Winterschluss.
An St. Vinzent, da hat der Winter noch kein End’.
Kommt Sankt Vinzenz tief im Schnee, bringt das Jahr viel Heu und Klee.
Wenn Agnes und der Vinzenz kommen, wird neuer Saft im Baum vernommen. (→ 21. Januar)
An dem Tag Vinzenzius jede Rebe treiben muss.
Wie’s Wetter am St. Vinzenz war, so kann’s auch sein das ganze Jahr: Schönes Wetter bringt Gewinn, drum merk’ den Tag in deinem Sinn.
An Vinzenzi voller Sonnenschein lässt uns hoffen auf Korn und Wein // … bringt uns reichlich Korn und Wein // … bringt dem Winzer guten Wein,
Vinzenzi Schein bringt viel Wein.
Scheint die Sonne an Vinzenzi blass, mit gutem Wein füllt sie das Fass.
Hat der Vinzenz Wasserflut, ist es für den Wein nicht gut; schüttet es gar in die Wann’ – o weh, wie wird er dann?
Geht der Vinzenz im Schnee, gibt es viel Heu und Klee.
25. Januar: Pauli Bekehrung
Am Tage Pauli Bekehr der halbe Winter hin, der halbe Winter her.
St. Paulus kalt mit Sonnenschein, da wird das Jahr wohl fruchtbar sein.
Je kälter unser Pauli und auch heller, desto voller werden Scheune und Keller.
Scheint die Sonne schön an Pauli Bekehrung, bringt es den Früchten gute Bescherung.
Ist an Pauli Bekehr das Wetter schön, werden wir ein warmes Frühjahr seh’n; ist es aber feucht und schlecht, kommt das Frühjahr spät als fauler Knecht.
Wenn die Sonne am Paulustage scheint, wird stets ein gutes Jahr gemeint. Wird es aber schneien oder regnen, kann uns ein mäßiges Jahr begegnen.
Wenn’s an Pauli regnet oder schneit, folget eine teure Zeit.
Pauli bekehr dich – halber Winter, scher dich.
Ist es an Paulus klar, kommt ein gutes Jahr.
Hat er Wind, regnet’s geschwind.
Wenn’s aber regnet oder auch schneit, wird teuer das Getreid’.
Ist der Nebel stark, füllt Krankheit den Sarg.
Doch Gott allein, der wendet alle Pein (Scherz).
26. Januar: St. Timotheus, Bischof von Ephesus
Timotheus bricht das Eis; hat es keins, so macht er eins.
30. Januar: St. Martina von Rom
An Martina Sonnenschein verheißt viel Frucht und guten Wein.
Scheint an Martina die Sonne mild, ist sie der guten Ernte Bild.
Wenn der Jänner viel Regen bringt, werden die Gottesäcker gedüngt.
Bringt Martina Sonnenschein, hofft man auf viel Korn und Wein.
31. Januar: Virgilius von Trient (Überführung der Gebeine)
Friert es stark um Virgilius, im März viel Kälte kommen muss.
Anfang und Ende vom Januar zeigen das Wetter für ein ganzes Jahr.
Die Kleingartenanlage des Vereins befindet sich in der Stadt Dresden, Ortsteil Cossebaude auf den Flurstücken 88a und 91b der Gemarkung Obergohlis. Beide Flurstücke befinden sich in Privateigentum.
Die Bodenflächen wurden bis 1986 vom Gartenbaubetrieb Dora Weber bewirtschaftet. Frau Dora Weber stellte 1986 aus Altersgründen den Antrag auf Beendigung der gewerblichen Nutzung an den Stadtrat Abteilung Umweltschutz, Wasserwirtschaft und Allgemeine Landwirtschaft. Diesem wurde zugestimmt. In der Entscheidung des Stadtrates zum Antrag mit Schreiben vom 07. April 1987 stand u.a.:
„Zur Sicherung der ordnungsgemäßen Nutzung der Bodenflächen des Gartenbaubetriebes Weber, in Übereinstimmung mit den gesellschaftlichen Erfordernissen, wird nach § 6 der GVVO die künftige Bewirtschaftung durch den VKSK Kreisvorstand Dresden, Kamenzer Straße 37, 8060 Dresden, als Kleingarten-Neuanlage angeordnet.“
Auf dieser Grundlage wurde mit Wirkung vom 01.07.1987 der Vertrag über die landwirtschaftliche Nutzung von Bodenflächen der Gemeinde Cossebaude, Gemarkung Obergohlis, Flurstücke 88a und 91b zwischen Frau Dora Weber und dem VKSK Kreisvorstand Dresden Land abgeschlossen.
Damit war die Grundlage für die Gründung der VKSK Gartensparte „Am Tummelsbach“ als Mitglied im VKSK Kreisverband Dresden-Land geschaffen.
Am 15. September 1988 fand die Gründungsversammlung der VKSK Gartensparte „Am Tummelsbach“ statt, auf der die Mitgliederversammlung den Vorstand mit Bauaktiv und Revisionskommission gewählt hat.
Die städtebauliche Bestätigung zur Errichtung der VKSK-Anlage „Am Tummelsbach“ wurde vom Rat des Kreises Dresden-Land, Kreisbauamt, am 14.09.1989 erteilt. Damit wurde auch der Gestaltungsplan bestätigt.
Auf 12.260 m² Gesamtfläche sollten 27 Kleingärten entstehen. Die darin enthaltene Gemeinschaftsfläche von 2900 m² war neben dem Wegesystem für 27 Parkplätze, ein Kinderspielplatz mit Freizeitanlage, eine Brunnenanlage zur Eigenwasserversorgung und zwei Bungalow als Vereinsheimheim vorgesehen.
Auf der Mitgliederversammlung am 02.03 1989 wurde die Verlosung der 27 Gartenparzellen durchgeführt.
Es begannen die Arbeiten zur Verwandlung der alten Gärtnerei in eine Kleingartenanlage. 170 Stunden wurden in diesem Jahr pro Parzelle geleistet um die Beräumung des Areals zu bewerkstelligen, die Wasser-, Abwasser- und Elektroanlagen zu schaffen, die Umzäunung, Hauptwege und Parkplätze anzulegen. Gute Dienste leistete die Brunnenanlage der ehemaligen Gärtnerei. Dadurch konnten alle Parzellen mit Brauchwasser versorgt werden.
Nach dem Erlass des Vereinsgesetzes vom 28.02.1990 wurde vom Vorstand für die Vereinsgründung eine Satzung erarbeitet. Diese wurde von der Mitgliederversammlung am 21.06.1990 beschlossen. Die Eintragung im Vereins-Vereinigungsregister beim Kreisgericht Dresden-Land wurde beantragt und am 26.09.1990 unter der Vereins-Registernummer 122 vollzogen.
Der Verein in Wendezeiten
Ab 1990 gab es dann eine Reihe von personellen Veränderungen und dies nicht nur im Vorstand. Vor allem jüngere Vereinsmitglieder schieden aus, weil sie Arbeitsplätze außerhalb von Dresden fanden. Insgesamt ließ auch das Interesse an einem Kleingarten nach. Damit verbunden war ein zum Teil öfterer Pächterwechsel.
Um die Gesamtfläche der Kleingärten zu pflegen und zu bewirtschaften und dem Leerstand von Parzellen entgegenzuwirken entschied der damalige Vorstand 4 Parzellen aufzuteilen. Dies wurde durch die Mitgliederversammlung beschlossen. Daraus ergab sich ein Verein mit 23 Parzellen.
Auch die Umsetzung des bestätigten Gestaltungsplanes stand nicht mehr im Mittelpunkt. Der Bau des Vereinsheimes wurde nicht mehr realisiert. Umgesetzt wurden jedoch alle prinzipiellen Vorgaben aus diesem. Abweichungen gab es bei der individuellen Gestaltung der Parzellen und ihrer Abgrenzung voneinander. Dies ist zum heutigen Zeitpunkt kaum noch erkennbar.
Der Verein in Neuausrichtung
Im Zuge der Kreisgebietsreform 1994 wurde am 1. Juli 1997 Cossebaude als Teil der gleichnamigen Ortschaft zusammen mit Niederwartha und Gohlis sowie die Ortschaft Oberwartha nach Dresden eingegliedert.
Der 4. Verbandstag des Kreisverbandes der Kleingärtner Dresden-Land e. V. beschloss seine Auflösung zum 31.12.2000. Den Mitgliedsvereinen wurde empfohlen sich dem politisch zuständigen Stadt-, Kreis- oder Territorialverband anzuschließen.
Die Mitgliederversammlung beschließt am 14.05.2001 den Antrag zur Übernahme des Kleingärtnervereins „Am Tummelsbach“ e.V. in den Stadtverband „Dresdner Gartenfreunde“ e.V.
Der 13. Kleingärtnertag des Stadtverbandes „Dresdner Gartenfreunde“ e. V. beschließt am 23.03.2003 die Übernahme des Kleingärtnervereins „Am Tummelsbach“ e. V.
Insbesondere seit der Vorbereitung zur Teilnahme an den Wettbewerben seit 2009 hat sich unser Kleingärtnerverein zu einer individuellen, abwechslungsreichen und dem Bundeskleingartengesetz konforme Kleingartenanlage entwickelt.
Es entwickelte sich auch ein Vereinsleben, das immer mehr Zuspruch fand und die Gemeinschaft gestärkt hat. Das Interesse an Kleingärten und die Nachfrage nahm auch zu. Pächterwechsel waren an der Tagesordnung, den mach älterer musste aufgeben und nicht jeder neue Pächter sah sich den Anforderungen einen Garten zu gestalten und zu pflegen gewachsen. Pächterwechsel wurden zu einen neuen Herausforderung.
Es wurden auch Zusammenlegungen von Gärten rückgängig gemacht. 2015 wurde 1 Garten neu geschaffen und 2016 ein zweiter. Damit sind wir wieder 25 Parzellen. 2016 durch die Fusion mit dem KGV „Am Hang“ e.V. mit 24 Parzellen sind wir heute ein Verein mit 49 Kleingärten.
Auf Grund der hohen Nachfrage nach Kleingärten in der Stadt Dresden wurden die zusammengelegten Parzellen teilweise wieder geteilt. Damit hatte die Kleingartenanlage Am Tummelsbach 25 Parzellen.
Zum 01.01.2016 erfolgte die Fusion mit dem Kleingärtnerverein „Am Hang“ e. V. Damit erhöhte sich die Anzahl der Parzellen auf 49. Die Kleingartenanlage „Am Tummelsbach“ hat jetzt eine Fläche von 21.857 m² mit 4.534 m² Gemeinschaftsfläche.
Ein wesentlicher Schwerpunkt war die Pflege und Erhaltung des Vereinseigentums. Dies steht im Mittelpunkt von Arbeitseinsätzen und auch von Investitionen. Neben den allgemeinen Pflegearbeiten, wurde kontinuierlich an der Erhöhung der Attraktivität der Kleingartenanlage gearbeitet. Dies wurde mit mehreren Projekten realisiert.
Wir verwenden Cookies, um unsere Website und unseren Service zu optimieren.
Funktional
Immer aktiv
Die technische Speicherung oder der Zugang ist unbedingt erforderlich für den rechtmäßigen Zweck, die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Teilnehmer oder Nutzer ausdrücklich gewünscht wird, oder für den alleinigen Zweck, die Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz durchzuführen.
Präferenzen
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Präferenzen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Benutzer angefordert wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Vorladung, die freiwillige Zustimmung deines Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht dazu verwendet werden, dich zu identifizieren.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.